24.08.15

SV Au-Wittnau - FC Schönau 3 : 0

Nach einem heftigen Regenschauer musste das Spiel in der 18. Minute unterbrochen werden, um die Linien nachzuziehen. Die neuen Markierung war kaum aufgetragen, da schlugen die Gastgeber in Person von Marco Lais und Marius Zimmermann innerhalb von fünf Minuten zu. Danach kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, doch die SV-Abwehr hielt hinten dicht. Nach der Pause übernahmen die Hausherren wieder die Regie, und nach einem Lattentreffer sorgte Ralf Wassmer nach gut einer Stunde für die Entscheidung.

Schiedsrichter: Gallus (Nordrach) - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Lais (20.), 2:0 Zimmermann (25.), 3:0 Wassmer (66.)

17.08.15

FC Schönau - VfR Hausen 0 : 3


Sie haben sich gewehrt, doch es reichte nicht: der Schönauer Johannes Walleser (links) mit Hausens Blitztorschütze Noah Pirk | Foto: Rogowski
FC Schönau erholt sich vom Fehlstart nicht mehr
FC Schönau startet gegen VfR Hausen konfus und verliert glatt mit 0:3 +++ Spielberechtigung für Dominik Pfeifer fehlt.
Man muss sich das vermutlich ganz klassisch vorstellen. In der Kabine haben sie sich eingeschworen, sich gegen die Schultern geboxt und eine Marschroute à la "jetzt zeigen wir, was wir können" gebrüllt. Als die Spieler des Landesligaaufsteigers FC Schönau den Platz betraten, um das erste überbezirkliche Fußballspiel des Vereins seit Jahrzehnten anzugehen, schienen die Spieler jedenfalls voller Adrenalin. Ungünstig war, dass die Hormone nur fünf Minuten später wieder entwichen waren: Kaum angepfiffen, stand es 0:2. "Wir waren nicht kompromisslos genug, waren zögerlich", beschrieb Joachim Boos den Start, der 85 Minuten lang nachhallen sollte: "Wir haben uns anschließend nicht mehr gefangen", sagte der Coach.
Die Vorfreude war groß gewesen - und das hörbar. Aus weiter Entfernung waren die Fangesänge aus dem Jogi-Löw-Stadion zu vernehmen. Eine lärmende Gruppierung, unter anderem mit Spielern aus der zweiten Mannschaft, kam zwar wie Hemdglunkis daher, vom Verein wurde sie aber als "unsere Ultras" vorgestellt. Und denen konnte nichts etwas anhaben.

Unterstützung von den Rängen: "Rot und Weiß ein Leben lang"

Das 0:1 nach 50 Sekunden, das einem Pass in die Tiefe entsprang, und Christian Kiefers - sorry - wunderschön gelupftes Eigentor von der Strafraumgrenze, vermieste den Edelfans nicht die Stimmung. Und als per Kopf das dritte Tor fiel (32.), da sangen sie trotzig: "Sha-la-la-la - Rot und Weiß ein Leben lang." An Unterstützung wird es den Schönauer Fußballern nicht mangeln, so viel steht fest.
Der FCS bekam dagegen gleich mal das Niveau der neuen Liga vorgeführt. Es ging um mehr als Schlafmützigkeit zu Beginn. Während die Gäste die Schönauer Defensive mit schnellen Angriffen längere Zeit dauerbeschäftigten, als sie nach Ballgewinn wie die Bienen ausschwärmten, fehlte es den Gastgebern vor allem daran, sich im Mittelfeld mit zwei, drei Pässen zu befreien und damit Raum zu verschaffen. Es fehlte Tempo, das Überraschungsmoment. Das ist natürlich leicht gesagt, denn auf der anderen Seite stand ein Gegner mit Format. Zudem "musst du dich nach so einem Start erstmal aufrichten", sagte Boos. Felix Markanic war es, der bei Kopfbällen Gefahr erzeugte, einmal musste Hausen sogar von der Linie klären. Doch viel schien eher zufällig und zum Druckaufbau kam es nicht. Nach hinten war dabei immer latent Gefahr. Hausen präsentierte sich ballsicher, physisch überlegen und spritziger. "An das Tempo, das Hausen gegangen ist, werden wir uns gewöhnen müssen", sagte Boos. Er klang nicht ernüchtert, sah sich nur bestätigt.
Schwung brachten die Präsenz und Physis von Marius Behringer, der wegen Rückstandes nur eingewechselt wurde. Knapp zehn Minuten nach der Pause schnupperte Schönau an einem Tor: Sebastian Rapp schoss aus spitzem Winkel den Torwart an, und Behringer leitete den Ball nach der folgenden Ecke lässig vors Tor: an den Pfosten. Es waren die heißesten Momente aus Schönauer Sicht, doch es gab zu wenige davon. "Es wird Spiele geben, da werden wir es besser machen", sagte Boos, der im nächsten Spiel auf Dominik Pfeifer hofft. Schon Samstag hatte er mit dem Zugang vom FC Zell geplant, "doch er hatte ein Kreuz hinter dem Namen. Das heißt für mich, dass er nicht spielen darf" (Boos). Der FCS hat alles in die Wege geleitet, hieß es, auch an Zell lag es nicht: Doch der richtige Pass für den Stürmer fehlte und somit die Spielberechtigung. Warum, das wusste beim FCS keiner so richtig. Genausowenig, was in den ersten fünf Minuten passiert war.

FCS: Jörg Behringer; Jonas Kiefer, Christian Kiefer, Markanic, Johannes Walleser (74. Rümmele); Matthias Steinebrunner, Lais; Zielinski (46. Marius Behringer), Tim Behringer, Rapp; Söntgerath (60. Marc Steinebrunner). Tore: 0:1 Pirk (1.), 0:2 Christian Kiefer (5./Eigentor), 0:3 Fischer (32.). Schiedsrichter: Eichler (Friesenheim). Zuschauer: 250.

12.08.15

Sponsoring 1. & 2. Mannschaft

Hiermit laden die Aktivmannschaften des FC Schönau alle Sponsoren der einzelnen Spieler recht herzlich zur Verlosung der Saison 2014/2015 ein.

Stattfinden wird dies am Samstag, den 29.08.2015 zum zweiten Heimspiel in der Landesliga gegen den FSV Rot-Weiß Stegen. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr, anschließend findet die Verlosung statt.

Die Aktiven freuen sich auf Ihren Besuch.

05.08.15

FC Schönau will sich in der Landesliga etablieren


Truppe mit Spielfreude: Yannick Lais (links, mit Thorsten Gerspach vom SV Buch) und der FC Schönau spielen nun Landesliga. | Foto: Benedikt Hecht
 
(Autor: Uwe Rogowski BZ)
 
Landesligisten im 11-Punkte-Check: Der FC Schönau will mit dem Trumpf eingespielte Mannschaft die Liga halten.
Es gibt wohl nur Wenige am Hochrhein, die dem FC Schönau den Aufstieg nicht gegönnt haben. Nachdem im vergangenen Jahr Paragraphen im Weg standen, haben die Wiesentäler einfach noch eine starke Saison folgen lassen. Jetzt sind sie wieder überbezirklich vertreten und es gilt das Motto: Wir sind gekommen, um zu bleiben.

1. Ausganglage
Schönau ist als Tabellendritter der Bezirksliga aufgestiegen (Weil II durfte nicht). Wäre es zur Relegation gekommen, hätten sie diese vermutlich gerockt, denn gegen Saisonende hatte der FCS einen unwiderstehlichen Lauf (13 Spiele/ zehn Siege). Da es in Freiburg oben zu viele Spielgemeinschaften gab, blieb der Umweg erspart. Ende der 1980er und Anfang der 90er gab es schon einmal Landesliga in Schönau, ehe es 2001 bis in die A-Klasse ging und erst sieben Jahre später das Bezirksliga-Comeback gelang.

2. Kommen & Gehen
Die Bewegung im Kader war überschaubar: könnte ein Vorteil sein. Stichwort: eingespielte Mannschaft. Nur Stefan Asal (pausiert) ist nicht mehr dabei. Geholt wurde Qualität in jung: Robin Zielinski (U 19 FV Lörrach-Brombach), Dominik Pfeifer und Ömer Sentürk (beide FC Zell). Dazu fünf Talente (Tobias Steinebrunner, Marvin Maier, Maximilian Keller, Jonas Kiefer, Jan Breh, Kevin Thoma), die mit der SG Zell-Schönau die U-19-Verbandsliga aufgemischt haben.

3. Atmosphäre im Verein
Was bei Aufsteigern normal ist, weht auch aus Schönau herunter: Aufbruchstimmung, Vorfreude, Euphorie. Der Moment wurde für die Sponsoren-Akquise genutzt – erfolgreich.

4. Ballbesitz oder schnelles Umschalten?
Vermehrt schnelles Umschalten. Passt auch eher zu einem Aufsteiger.

5. Der Trainer
Auf der Bank sitzt Landesligaerfahrung. Joachim Boos hat schon den FC Zell in dieser Liga mit ähnlichen Voraussetzungen gecoacht. Der technische Controller aus Hausen (40, verheiratet, drei Kinder) hat den Schalk im Nacken, wirkt gemütlich. Doch wer im Nachfolger von Erfolgstrainer Dominic Günther nur den Kumpeltyp vermutet, liegt wohl daneben.

6. Möglicher Spieler der Saison
Dominik Kiefer, den Zell erst vor wenigen Tagen freigegeben hat, ist eine auffällige Saison zuzutrauen. Der Rückkehrer, der auch schon mal zum Probetraining beim SC Freiburg eingeladen war, zählt in die Kategorie unbekümmerter Straßenfußballer. Der Mittelfeldspieler, 21, hat beste fußballerische Voraussetzungen und gute Gene, ist selbst dann topfit, wenn er mal das Training schleifen lässt.

7. Die gute Seele des Vereins
Peter "Pit" Löw. Der Bruder des Trainer-Weltmeisters Joachim Löw ist Seelsorger und Kummerkasten. An der Theke der Stadionkneipe kehren vom Ergänzungsspieler bis zum Funktionär viele ihr Innerstes nach außen. Auch Schriftführerin Karoline Held sollte nicht unerwähnt bleiben. Ohne sie läuft nichts.

8. Youngster & Oldie
Gordon Söntgerath ist mit komfortablem Altersabstand der Opa im Team, mit nur 32 Jahren. Robin Zielinski ist das Küken, unter drei 19-Jährigen ist er der Jüngste.

9. Strafenkatalog
Seit Jahren einigermaßen unverändert vorhanden. Beispiele: Tunnel beim Fünf gegen Zwei kostet 50 Cent. Wer in Stutzen ausläuft, muss zwei Euro löhnen.

10. Die Einlaufmusik
"Can’t stop" von den Red Hot Chili Peppers. Zuletzt war Ruhe im Stadion, da Bedenken wegen der Lizenzhüter Gema bestanden. Doch nun soll der Crossover-Klassiker wieder aufgelegt werden.

11. Aussicht
Wo ist das Phrasenschwein? Schönau wird es schwer haben. Die Koordinaten Aufsteiger und landesliga-unerfahrener Kader sprechen dafür. Allerdings hat der Klub den Trumpf, eine eingespielte Mannschaft zu haben. Bei vielen Gegnern gibt es zudem schönere Vorstellungen als ein Auswärtsspiel in Schönau zu bestreiten. Gelingt es, den Ruf des Löw-Stadions und sich die in der Vorbereitung gezeigte Spielfreude zu erhalten, ist der Ligaerhalt realistisch.

Boos: "Zu Hause etwas reißen"

(Autor: uwo BZ)

Nachgefragt bei Trainer Joachim Boos, FC Schönau.
Es gab kaum Änderungen, doch der Trainer beim FC Schönau ist neu: Joachim Boos.

BZ: Worauf freuen Sie sich am meisten?
Boos: Auf hoffentlich verletzungsfreie und faire Spiele. Wir werden versuchen, die Herausforderung mit Spaß anzugehen. Auch freue ich mich, den einen oder anderen Kollegen wiederzusehen.

BZ: Was nervt Sie schon jetzt?
Boos: Die Anrufe der Presse. Spaß beiseite. Blöde, unverdiente Niederlagen können natürlich schon nerven.

BZ: Was spricht für eine gute Saison?
Boos: Hoffentlich unser Heimvorteil. Da wollen wir etwas reißen, haben auch im Pokal schon eine Visitenkarte abgegeben.

BZ: Wie lief die Vorbereitung?
Boos: Personell schwierig, aber die Jungs haben voll mitgezogen. Wir haben uns peu à peu gesteigert. Hält die Tendenz an, müssten wir gut in die Saison kommen. Aber: Einige Sachen müssen noch reifen.

BZ: Wie sehen sie die Liga?
Boos: Favorit? Der SV Weil. Laufenburg sehe ich auch weit vorne. Und dann hast du natürlich immer die Verbandsliga-Absteiger. Die Liga schätze ich deshalb sehr stark ein, weil in ihr inzwischen einige Klubs spielen, die mal weiter oben waren.

FC Schönau - SV 08 Laufenburg 0 : 3


Nimm Du, ich hab ihn sicher: FCS-Keeper Christian Held und Marc Steinebrunner | Foto: Schön
 
Laufenburger Kaltschnäuzigkeit setzt sich in Schönau durch
(Autor: Werner Hornig BZ)
 
 
Nullachter nach 3:0-Erfolg in der nächsten Runde +++ FC Schönau macht im Pokal weitgehend das Spiel.
 
Der Favorit hat sich durchgesetzt: Allerdings bedurfte es gütiger Mithilfe von Gastgeber Schönau, der nach starkem Beginn die Führung für den SV 08 Laufenburg erst ermöglichte. Keine 60 Sekunden nach dem Eigentor zum 0:1 (33.) erhöhte Sandro D'Accurso nach einem Konter. In der Nachspielzeit (90.+1) im Spiel der Landesligisten sorgte Norbert Schneider für den dritten Treffer.
"In den ersten 30 Minuten haben wir unser Spiel fast schon perfekt durchgezogen", konnte FCS-Trainer Joachim Boos mit der spielerischen Leistung mehr als zufrieden sein. Das Aber folgte jedoch: "Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hat uns gefehlt." Und da brachte sich 08-Coach Thorsten Szesniak ins Spiel, er klopfte Boos freundschaftlich auf die Schulter und sagte: "Fußball ist halt auch ein Ergebnissport."

Fürwahr. Während der FCS durch Dominik Pfeifer (10.), Felix Markanic (21.), und Tim Behringer (25.) reihenweise Hochkaräter ausgelassen hatten, schlugen die Gäste bei ihrer ersten gefährlichen Aktion zu. Torjäger D`Accurso zog trocken ab, FC-Keeper Christian Held parierte glänzend, wollte Nachfassen, da spritzte Marc Steinebrunner dazwischen - und schlug den Ball ins eigene Tor (33.). Kurz darauf traf D'Accurso ohne Mithilfe (34.). "Da nützt es wenig, dass wir die aktivere Mannschaft waren", so Boos.

Trotz des Vorsprungs zeigte sich Szesniak aber nicht zufrieden: "Unsere Führung fiel aus dem Nichts. Wir haben Schönau zu viel Raum gelassen. Da müssen wir noch drüber reden." Schönau erholte sich allerdings nicht mehr so richtig von diesem Schock. Erst als Bujar Halili noch Gelb-Rot bekam (41.), keimte wieder Hoffnung auf, und es ging auch gut los: Tim Behringer hatte den Anschluss auf dem Fuß (46.), scheiterte jedoch völlig freistehend an Loris Bendel. Der SV 08 verstärkte die Abwehr, setzte derweil auf Konter. Doch Sandro Knab scheiterte an Held (52.), und bei einem Lattenknaller von Christoph Mathis (77.) kam Pech hinzu. Schönau lief mit Ball, Laufenburg ließ ihn laufen und ermöglichte keine Tormöglichkeit mehr. "Das haben wir ganz gut gemacht", frohlockte Szesniak, während Boos doch "einen kräftigen Leistungsverschleiß" feststellte.

FC Schönau - SV 08 Laufenburg 0:3 (0:2)
Tore: 0:1 Marc Steinebrunner (33./Eigentor), 0:2 D'Accurso (34.), 0:3 Schneider (90.+1). Schiedsrichter: Niggemeir (Villingen). Zuschauer: 300. Gelb-Rot: Halili (41./SV 08).

27.07.15

FC Schönau - TuS Efringen-Kirchen 3 : 1

FC Schönau spielt sich zum Sieg
 

Mit Köpfchen: Dominik Pfeifer (rechts) überwindet Jörg Bürgin zum 2:1. Sebastian Rapp (rot) und Stefan Hilpüsch beobachten es. | Foto: Meinrad Schön
 
FC Schönau zeigt im Verbands-Pokal gegen den TuS Efringen-Kirchen spielerisches Potenzial und steht in der nächsten Runde
Neuzugang Dominik Pfeifer hat dem FC Schönau den nicht unbedingt erwarteten Einzug in die erste Hauptrunde des Südbadischen Verbandspokals geebnet. Im Duell der Landesligisten traf er gegen den TuS Efringen-Kirchen nach der Pause per Doppelpack.

Dabei steuerten die Gäste zunächst auf einen scheinbar problemlosen Sieg hin: Jonathan Arnold hatte schon nach drei Minuten das 1:0 geköpft, nachdem Stefan Hilpüsch ihm eine Flad-Ecke per Kopf aufgelegt hatte. Die Elf von Hanspeter Schlagenhof kam zu einer weiteren Großchance, und kurz vor dem Wechsel fiel dann das zweite Tor für den TuS. Der Haken: Es fand keine Anerkennung.

Hilpüsch hatte eine Freistoßflanke ins Tor geköpft (43.), das aber angeblich aus Abseitsposition, worüber selbst die Schönauer den Kopf schüttelten. Eingedenk dieser Szene konnte sich Trainer Schlagenhof nach Spielschluss nur schwerlich mit der letztlichen 1:3-Niederlage anfreunden. Allerdings gilt es zu bemerken, dass auch der vorherige Freistoßpfiff nicht korrekt war: Der Schönauer Tim Behringer hatte nicht gefoult, er war gefoult worden. Zudem hatten die personell gebeutelten Gastgeber im Duell der Landesliga-Aufsteiger schon vor der Pause ihr spielerisches Potenzial aufblitzen lassen, und nach dem Wechsel verdienten sie sich den Sieg samt Einzug in die erste Hauptrunde des Verbandspokals.

Die Schützlinge von Trainer Joachim Boos kamen mit Elan aus der Pause, machten Druck, dominierten den Gegner und benötigten nicht lange, um das Spiel zu drehen. Zunächst schloss Mittelfeldspieler Yannick Lais einen Freistoß von Ismail Demirci ab (54.), und nur vier Minuten später war zum ersten Mal der Ex-Zeller Dominik Pfeifer zur Stelle, der die Vorarbeit von Robin Zielinski zum 2:1 veredelte (58.). Pfeifers trockener Schuss aus der Distanz stellte den nicht unverdienten Sieg der Wiesentäler sicher (84.). "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, waren über die 90 Minuten die aktivere Mannschaft", bilanzierte FCS-Coach Joachim Boos. Lohn für die ansprechende Vorstellung: Pokalheimspiel in der ersten Hauptrunde gegen den SV 08 Laufenburg am kommenden Sonntag (16.30 Uhr).

FC Schönau - TuS Efringen-Kirchen 3:1 (0:1)
Tore: 0:1 Arnold (3.), 1:1 Lais (54.), 2:1, 3:1 Pfeifer (58., 65.). Schiedsrichter: Schmidt (Ühlingen-Birkendorf). Zuschauer: 300.

Junge Flüchtlinge preiswürdig integriert

Markgräfler Tagblatt, 26.07.2015 23:02 Uhr
500 Euro für die Integration von jungen Flüchtlingen: (von links) A-Junior Paboy Ceesay, Betreuer Christian Lais, Tobias Schulz (FC-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit), FC-Vorsitzender Mehmet Ermis, Uwe Sütterlin (Fußballbezirksvorsitzender), Michael Wagner vom Fußballverband, A-Junior Ousman Njie und FC-Jugendleiter Jürgen Caputo.  Fotos: Michael Maldacker Foto: Markgräfler Tagblatt

500 Euro für die Integration von jungen Flüchtlingen: (von links) A-Junior Paboy Ceesay, Betreuer Christian Lais, Tobias Schulz (FC-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit), FC-Vorsitzender Mehmet Ermis, Uwe Sütterlin (Fußballbezirksvorsitzender), Michael Wagner vom Fußballverband, A-Junior Ousman Njie und FC-Jugendleiter Jürgen Caputo. Fotos: Michael Maldacker
Von Michael Maldacker

Schönau. Für die Integration von jungen Flüchtlingen erhielt der FC Schönau am Samstag einen Scheck über 500 Euro. Die Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), die Projekte gesellschaftlicher Verantwortung fördert, schickte das Geld in den Buchenbrand.
Im Rahmen des einwöchigen Heiko Lais-Stefan Simon-Gedächtnisturniers überreichte der Integrationsbeauftragte des Südbadischen Fußballverbands, Michael Wagner aus Freiburg, den Scheck an die FC-Verantwortlichen. Bundesweit erhalten 600 Vereine einen solchen Scheck, 15 davon in Südbaden, im Wiesental bislang nur der FC Schönau.

Beim Fußballclub Schönau 1908 sind Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien oder alleine nach Deutschland geflüchtet sind, willkommen. Etwa zehn Kinder und Junioren aus Afrika, Syrien und Osteuropa, zwischen zehn und 18 Jahren alt, besuchen derzeit beim FCS die Trainings, wie FC-Jugendleiter Jürgen Caputo schilderte. Darunter sind drei Junioren aus der gemeinsamen Nachwuchsarbeit mit dem benachbarten FC Zell, die bereits über Spielerpässe verfügen und erfolgreich an den Wettkampfspielen teilnehmen.

Diese drei Kicker haben neulich ihre erste gemeinsame Wohnung in Todtnau-Schlechtnau bezogen, nachdem sie nach ihrer Flucht in Jugendhilfeunterkünften im Landkreis untergebracht waren. Die übrigen geflüchteten Jugendspieler des FC Schönau leben derzeit in den Unterkünften in Aitern, Schönau und Schopfheim-Schweigmatt, erzählte Christian Lais, Betreuer der A-Junioren. „Anfangs standen einige einfach beim Training am Spielfeldrand und wollten mitkicken“, erinnerte sich Jürgen Caputo. Inzwischen wüssten die motivierten Jungspieler ganz genau, wann die Trainingszeiten sind und erscheinen regelmäßig.

Zunächst hätten diese Jungs Sandalen angehabt, um gegen den Ball zu treten, nun hätten alle Kickschuhe. Der FC Schönau hatte in der vergangenen Woche die Bevölkerung zu einer Spendenaktion aufgerufen. Daraufhin seien „drei Wäschekörbe voll gebrauchter Trainingskleidung und 15 Paar Sportschuhe“ beim FC Schönau abgeliefert worden, sagte Jürgen Caputo. Die Spende der Egidius Braun-Stiftung werde dennoch dringend benötigt, ergänzte Christian Lais am Samstag. Die fehlende Ausrüstung für die Flüchtlingsjungen würde komplett vom Verein bezahlt, außerdem fielen Fahrtkosten zu den Auswärtsbegegnungen der Jungmannschaften an.

Für die einheimischen Kicker bezahlten dies die Eltern, bei Flüchtlingen fehle hingegen das nötige Geld. Ebenso wie für die Verpflegung bei Auswärtsspielen. Zum Auftanken von Proteinen und Kohlenhydraten gehe es nach den Begegnungen meist in Mannschaftsstärke in ein Fastfood-Restaurant, kennt Christian Lais die Vorlieben seiner Jungs genau. Hierzu lade der Verein die jungen Flüchtlinge ein und benötige dafür immer wieder Geld.

Die Stiftung ist nach dem ehemaligen Präsidenten des DFB, Egidius Braun, benannt. Freude herrschte im Rahmen des Gedächtnisturniers nicht nur über den Geldsegen. Einige Teilnehmer des McDonald’s-Sportabzeichens konnten am Samstag im Schönauer Jogi Löw-Stadion durch überragende Leistungen im Umgang mit dem Ball die Goldmedaille gewinnen.

500 Euro für die Integration von jungen Flüchtlingen: (von links) A-Junior Paboy Ceesay, Betreuer Christian Lais, Tobias Schulz (FC-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit), FC-Vorsitzender Mehmet Ermis, Uwe Sütterlin (Fußballbezirksvorsitzender), Michael Wagner vom Fußballverband, A-Junior Ousman Njie und FC-Jugendleiter Jürgen Caputo.  Fotos: Michael Maldacker Foto: Markgräfler Tagblatt
Die Ballartisten sind: Lukas Guschel, Max Guschel, Maureen Lais, Nedim Ulucay, Alex Russ und Axel Rümmele. Und noch mehr Freunde: Das Gedächtnisturnier, das an die verunglückten Spieler des FC Schönau, Heiko Lais und Stefan Simon, erinnert, wurde am Samstagabend erst im Elfmeterschießen entschieden. Der SV Todtnau behielt im Finale gegen den FC Zell mit 6:4 die Oberhand.

20.07.15

Familiensporttag 2015

Ein Erlebnistag für die ganze Familie!

Samstag, den 25.07.15 ab 9:30 Uhr im Jogi Löw Stadion.



14.07.15

FC Schönau sammelt für Flüchtlinge und Asylbewerber

Immer wieder kommen Kinder und Jugendliche aus den Unterkünften für Flüchtlinge und Asylbewerber in Schönau-Brand und in Aitern ins Fußballtraining unserer Mannschaften.
 
Sehr gerne nehmen wir sie mit auf in das Training und versuchen so ein Stück mit dazu beizutragen, dass sich die jungen Menschen ein bisschen wohler fühlen in der neuen, ungewohnten Umgebung.
Für einige, die nun schon länger hier leben konnten wir sogar Spielerpässe beantragen, sodass sie auch an den Spielen der verschiedenen Altersklassen teilnehmen können.
 
Oft fehlt es den Kindern und Jugendlichen an der entsprechenden Ausrüstung, weshalb wir uns nun dazu entschlossen haben während unserer Turnierwoche vom 21. bis zum 25. Juli zu sammeln.
Sie können gut erhaltene T-Shirts, Sporthemden u. –hosen, Trainingsanzüge, Sportschuhe, Fußballschuhe und ähnliches (in allen Größen) bei uns auf dem Sportplatz abgeben.
Wir werden es dann an die Kinder und Jugendliche verteilen und weitergeben.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Hilfe
FC Schönau

15.06.15

FC Schönau feiert den Aufstieg

Der Rathausbalkon ganz in Rot: Die Fußballer des FC Schönau feiern den Aufstieg in die Landesliga. Foto: Michael Maldacker Foto: Markgräfler Tagblatt
Der Rathausbalkon ganz in Rot: Die Fußballer des FC Schönau feiern den Aufstieg in die Landesliga. Foto: Michael Maldacker

Von Michael Maldacker (MT)

Der Gruß vom Balkon im Obergeschoss des Rathauses hatte Symbolcharakter: Der FC Schönau spielt in der nächsten Saison eine Etage höher und feierte dies am Freitagabend ausgiebig.
Die Spieler der ersten Mannschaft wurden für ihren Aufstieg in die Landesliga geehrt. Zunächst im Rathaus durch Gemeinderat und Bürgermeister, später dann im Stadion bei der internen Schlussfeier der Saison.

In seiner Ansprache im Rathaus ging Bürgermeister Peter Schelshorn auf die sportliche Leistung der Mannschaft ein, lobte aber auch die Fairness und den sportlichen Verhaltenskodex des Vereins. Der Aufsteiger-Mannschaft rief Schelshorn zu: „Ihr seid zum sportlichen Aushängeschild unserer Stadt geworden.“

Die Spieler des FCS haben inzwischen eine gewisse Übung im Aufsteigen. Vor zwei Jahren hatten die Mannen, von der Kreisliga A kommend, die Bezirksliga erklommen, atmeten dort eine Saison lang durch und werden ab nächster Spielzeit Landesliga-Luft schnuppern dürfen. Diese ist freilich dünner: Nie hat der FCS höherklassig gespielt als in der Landesliga. Die Spieler von damals haben im Belchenstädtchen heute noch annähernd Kultstatus.

Dass der Kader der aktuellen Aufstiegsmannschaft dem FC Schönau nahezu komplett auch in der Landesliga erhalten bleibt, bestätigte Vorsitzender Mehmet Ermis. Zudem drängen nachrückende Spieler der A-Junioren in die erste Elf.

Währenddessen feierte ein eingefleischter Fanclub, bestehend vor allem aus Spielern der zweiten Mannschaft, der A-Junioren und der Damenequipe, die Aufsteiger auf dem Rathausplatz. Sie zündeten bengalische Feuer, tanzten, hüpften und sangen lautstark - angeheizt immer wieder von Alexander Graß am Megafon. Wegen eines Wolkenbruchs unmittelbar zuvor waren darüber hinaus aber nur etwa zwei Dutzend Schaulustige zum Rathaus gekommen.

Bevor die Kicker zu ihrem Schlussfeier ins Stadion weiter gingen, trugen sich alle noch ins Goldene Buch der Stadt ein - unmittelbar hinter der Unterschrift von Bundestrainer Joachim Löw.
Im Stadion wurde dann weiter geehrt. 200 Spiele für den FCS hat Christian Held inzwischen absolviert, 100 Spiele bis jetzt Ümit Kuruagac, Manuel Seger, Daniel Steinebrunner, Marius Behringer und Julian Steinebrunner.

Abschied nahm der Verein am Freitag nach jeweils drei Jahren von zwei Trainern: Dominic Günther von der ersten und Thorsten Fußnecker von der Damenmannschaft. Für den Schönauer Damenfußball wird es eine Zäsur, aber auch eine Zukunft geben: Ab der kommenden Spielzeit bilden die FCS-Damen eine Spielgemeinschaft mit dem FC Hausen.

Als Abteilungsleiter Aktive wurde bei der Feier Markus Kiefer verabschiedet, sein Nachfolger ist bereits kommissarisch Michael Steinebrunner. Auch Jonas Behringer nimmt als Betreuer der ersten Mannschaft seinen Hut. Seinen Hut gefüllt hatte Paul Hees, der Vorsitzende des FCS-Förderkreises. Er kündigte eine Spende von 500 Euro an.

Vor gut zwei Jahren, als der Aufstieg des FC Schönau von der Kreisklasse in die Bezirksliga gefeiert wurde, äußerte Bürgermeister Schelshorn einen scheinbar vermessenen Satz: „Wir träumen vom Aufstieg in die Landesliga.“ Zwei Jahre später ist der Traum wahr geworden.

Schönauer Feierlaune auf dem Rathaus-Balkon


Begeistert feierten die Schönauer den Aufstieg ihres FC in die Landesliga. Die Mannschaft hatte sichtlich Freude am Auftritt auf dem Rathaus-Balkon. | Foto: Edgar Steinfelder

Landesligaaufsteiger FC Schönau wird nach Empfang durch Bürgermeister begeistert gefeiert +++ Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Autor: Edgar Steinfelder (BZ)

Fast nach dem Vorbild der Münchner Meisterbayern präsentierte sich die erfolgreiche Fußballmannschaft des FC Schönau als frischgebackener Landesligaaufsteiger am Freitagabend vom Schönauer Rathausbalkon ihrer begeisterten Fangemeinde.

Noch kurz vor dem offiziellen Empfang durch Bürgermeister Peter Schelshorn im Ratssaal hatte der Himmel sämtliche Schleusen geöffnet und heftigste Regen- und Hagelschauer sind auf Schönau niedergeprasselt. Dem FC-Erfolgsteam konnte das nichts anhaben, hatte man sich doch schon längere Zeit vorher in den unteren Amtsstuben die Aufsteiger-Trikots übergestreift und wartete dort auf den glorreichen Einzug in den historischen Ratssaal.

Der Bundestrainer gratuliert per SMS

Um Punkt 18 Uhr war es dann so weit. Unter dem Beifall des Bürgermeisters, der Gemeinderäte und einiger treuer Anhänger stellten sich die neuen Landesligakicker an der holzgetäfelten Wand unter der Bildergalerie mit den Schönauer Ehrenbürgern auf. Fast schien es, als würde der aktuellste im Bunde der abgelichteten Ehrenbürger, Weltmeistertrainer Jogi Löw, an diesem Abend ganz besonders zufrieden von seinem gerahmten Farbbild lächeln. Hat doch auch er schon per SMS den Schönauer Fußballern zu ihrem Aufstieg in die Landesliga gratuliert.

Als Edelfan outete sich der Schönauer Bürgermeister Peter Schelshorn, der für seine Ansprache statt der Amtskette den rot-weißen FC-Schal umgelegt hatte. Den Aufstieg bezeichnete er als großartigen Erfolg und den krönenden Abschluss einer packenden Saison mit einer bärenstarken Rückrunde. Die Mannschaft sei zusammen mit ihrem Erfolgstrainer Dominic Günther zu einem wirklichen Team zusammen gewachsen, sei hoch motiviert gewesen und habe immer ihr Bestes gegeben. So sei zu einem Aushängeschild für die Stadt Schönau geworden, so der Bürgermeister. Humorvoll meinte er in Anspielung auf die Todtnauer Herkunft des leider scheidenden Trainers Dominic Günther: "Ein Todtnauer hat es uns Schönauern gezeigt!" Feierlich wurde es, als sich stellvertretend für die ganze Mannschaft Spielführer Christian Kiefer im Goldenen Buch der Stadt Schönau verewigen durfte.

Dann aber waren die Fußballer nicht mehr zu halten. In Feierlaune stürmten sie auf den Balkon, wo sie von ihren begeisterten Anhängern auf dem Rathausplatz frenetisch umjubelt wurden. Die Aktiven der zweiten FC-Mannschaft und die Damen entrollten ein acht Meter breites Transparent mit der Aufschrift "Landesliga." Dann mussten sich alle künftigen Landesligakicker einzeln auf dem Balkon in Positur stellen und durften sich an den Lobeshymnen der Fans ergötzen. Ausnahmsweise konnten auf dem Rathausplatz sogar Bengalos und Feuerwerkskörper entzündet werden.

Als sich die Rauchschwaden verflüchtigten, hatten auch zwei der allertreuesten FC-Anhängerinnen vom Fenster in der oberen Etage eines Wohnhauses schräg gegenüber wieder freie Sicht auf den Balkon und die Erfolgsmannschaft des FC Schönau. Hilde Löw, die Mutter des Bundestrainers Jogi Löw und des Stadionwirtes Pit Löw, jubelte da zusammen mit einer Nachbarin "ihren Jungs vom FC" begeistert zu. Erst als dann die Ovationen vom Rathausvorplatz an Lautstärke nachließen, durften die Aufsteiger in die Aufstiegsparty im Ratssaal einsteigen.

11.06.15

Vielen Dank!!

Eine sehr erfolgreiche Saison

Wir, die 1. Mannschaft, möchten uns ganz herzlich für die rießige Unterstützung unserer Fans, Helfer, Gönner und Sponsoren während der abgelaufenen Saison 2014/2015 bedanken.

Ein besonderer Dank gilt unserem Vereinswirt Peter Löw, der uns immer mit Rat, Tat und seiner fachlichen Kompetenz zur Seite stand.

All diese Faktoren waren dieses Jahr nötig, um den langersehnten Traum „Landesliga“ wahr werden zu lassen.

DANKESCHÖN!!
 
Euere 1. Mannschaft

Offizielle FC Schönau 08 e.V. - App

Für Android und Apple iOS

Seien Sie immer aktuell auf dem Laufenden, was in unserem Fussballverein geschieht. Sie erhalten Spielberichte, Bilder und werden über anstehende Veranstaltungen informiert.
 
Ein MUSS für jeden FC-Fan und FC-Sympathisanten.
 
Einfach mit Ihrem Smartphone folgende Adresse eingeben und installieren:

www.chayns.net/67750-19244/app
 
oder mit einem QR-Barcode-Scanner abscannen:
 

03.06.15

Stadt bereitet Empfang für den FC Schönau

Stadt gratuliert im Rathaussaal

"Riesig stolz" ist Bürgermeister Peter Schelshorn auf die erste Mannschaft des FC Schönau, die den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat. Er war beim entscheidenden Spiel in Buch dabei, ebenso wie zahlreiche Schlachtenbummler, die den FC unterstützten.

Nach dem Sieg hatte er per SMS Kontakt mit Jogi Löw, der in Berlin das DFB-Pokalfinale anschaute. Am Freitag, 12. Juni, gibt die Stadt Schönau im Schwarzwald um 17.30 Uhr im Rathaussaal einen Empfang für die Mannschaft.

01.06.15

SV Buch - FC Schönau 2 : 7

FC Schönau macht den Aufstieg perfekt

FCS geht dank eines 7:2-Sieges in Buch in die Landesliga hoch

Was noch vor Wochen kaum einer für möglich gehalten hatte, ist eingetreten. Der FC Schönau hat die Überraschung geschafft, machte mit dem 7:2 (1:1)-Auswärtssieg beim SV Buch den Landesligaaufstieg perfekt, feierte in Buch und in Schönau ausgelassen mit seiner grossen Anhängerschar.
SV Buch - FC Schönau
69 Minuten stand die Partie auf des Messer`s Schneide. 2:2 stand es. Zwar reichte dieser Spielstand den Aufstieg zu realisieren, da auch Mitkonkurrent Steinen-Höllstein in Erzingen mit 0:1 in Rückstand lag. Aber FCS-Trainer Dominic Günther traute dem Braten noch nicht so richtig. „Die Bucher haben uns nichts geschenkt. Über den Spielstand in Erzingen waren wir nicht informiert. Wir wollten unser eigenes Ding durch ziehen. Aber die Nervosität war besonders in der ersten Halbzeit zu spüren, obwohl wir 1:0 vorne lagen“, zitterte Günther Mitte der zweiten Halbzeit regelrecht mit. Denn die Platzherren kamen durch Torsten Gerspach zum 1:1.
Und auch nach dem 1:2-Freistosstor durch Ismail Demirci (56.) konnte sich der Gast nicht entscheidend durchsetzen, da SVB-Torjäger Angelo Di Palma die passende Antwort zum 2:2 parat hatte (67.). Aber jetzt liessen sich die Schönauer nicht mehr beeindrucken, steckten auch diesen Rückschlag weg. Und als Marius Behringer mit seinem zweiten Treffer die abermalige Führung erzielt hatte, wusste Günther:. „Jetzt haben wir den Schalter erst richtig umlegen können“. Dann kam die grosse Show von Sebastian Rapp. Mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von zehn Minuten machte der Stürmer den Sack endgültig zu. Die Spannung löste sich merklich bei den Wiesentälern, deren Anhang schon vor dem Abpfiff lautstark den Sieg bejubelte. Und als Schiedsrichter Wolfgang Braun (Unadingen) das Spiel endlich mit einem langen Pfiff beendete, gab es kein Halten mehr. „The dream is real. Die Macht im Oberen Wiesental“. Mit diesen roten Shirt`s zeigten die Schönauer gleich passend, dass ein Traum wahr geworden ist.
Tore: 0:1 Marius Behringer (20.), 1:1 Gerspach (28.), 1:2 Demirci (56.), 2:2 Di Palma (67.), 2:3 Marius Behringer (70.), 2:4, 2:5, 2:6 Rapp (75., 83., 85.), 2:7 Matthias Steinebrunner (90.). Schiedsrichter: Braun (Unadingen). Zuschauer: 200.
 
Informationen zum Spiel finden Sie hier:

26.05.15

SV Rheintal - FC Schönau 1 : 3

Die Gastgeber wehrten sich, zeigten eine ansprechende Leistung, mussten sich aber am Ende der abgezockten Gästemannschaft doch geschlagen geben. Schönau fand zunächst schwer in die Partie. Erst durch das 1:0 durch Sebastian Rapp wurde die Partie besser. Nach der Pause gelang Rheintal zwar der Ausgleich, aber ein Strafstoss und die damit verbundene Rote Karte für Felix Mühlhaupt brachte die Gäste auf die Siegerstrasse.

Informationen zum Spiel finden Sie hier:

21.05.15

FC Schönau - FC Hochrhein 2 : 0

Zu einem ungefährdeten Heimerfolg kam der FC Schönau beim 2:0 (1:0) über den FC Hochrhein. „Wir haben die Partie klar beherrscht und keine Chancen zugelassen. Aber es war ein Geduldsspiel“, analysierte Schönaus Trainer Dominic Günther und sprach von einem Arbeitssieg. Felix Markanic (7.) hatte die Hausherren früh in Front geschossen. Hochrheins Torhüter Lukas Stelter, eigentlich noch A-Jugendspieler, zeichnete sich mit mehreren Glanzparaden aus und musste sich nur noch einmal geschlagen geben. Nach 47 Minuten besiegelte Marius Behringer den Schönauer Sieg. Trotz des dritten Tabellenplatzes tritt Günther auf die Euphoriebremse. „Das kann eine Momentaufnahme sein“, warnt er vor dem anstehenden Duell beim SV Rheintal.

Tore: 1:0 Markanic (7.), 2:0 Marius Behringer (47.). Schiedsrichter: Trefzer (Hasel). Zuschauer: 120.
Informationen zum Spiel finden Sie hier:

19.05.15

TuS Lörrach-Stetten - FC Schönau 3 : 6

Schönaus Christian Kiefer stibitzt Stettens Angreifer Ali Evsin den Ball.  
Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische
Schönaus Christian Kiefer stibitzt Stettens Angreifer Ali Evsin den Ball. Foto: Mirko Bähr

Von Mirko Bähr Lörrach. „Unser größter Gegner sind wir selbst“, schüttelte Fabian Gottschalk, Coach des TuS Lörrach-Stetten, den Kopf. Wohl wahr. Das 3:6 gegen den FC Schönau hatten sich die Gastgeber selbst zuzuschreiben. Wer solche Abwehrfehler fabriziert, der darf sich nicht wundern, wenn er in den sauren Abstiegsapfel beißen muss. Schönau musste nicht mehr machen, als die Geschenke anzunehmen. Das tat der Gast. Vor allem Ismail Demirci, der dreimal ins Schwarze traf. In den ersten 15 Minuten deutete nichts, aber auch gar nichts darauf hin, dass Stetten im heimischen Stadion baden gehen würde. Emanuele Fazio (5.) und wenig später Dennis Heil vergaben aber aus aussichtsreicher Position. Der TuS agierte, stellte sich vor dem Tor aber zu umständlich an. So musste ein Torwartfehler herhalten, um in Führung zu gehen. Denn, nachdem FCS-Schlussmann Jörg Behringer am Ball vorbeigesprungen war, hielt Ali Evsin nach 25 Minuten nur noch den Fuß hin. Schönau brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Da kamen die Geschenke gerade recht. Das TuS-Unheil nahm seinen Lauf: Zwei Minuten nach der Führung wurde TuS-Keeper Fabio Löffler vom eigenen Mann angespielt, sein Schuss landete bei Demirci, der aus der Distanz den zu weit vor dem Gehäuse stehenden Keeper überwand. Bei Treffer Nummer zwei fuchtelte Philip Bitzer nach einer Flanke lieber mit den Armen, als Demirci zu decken (41.). Hatte der TuS vor der Halbzeit noch gute Möglichkeiten – Ivan Da Silva scheiterte zweimal kurz hintereinander an Behringer – so war es nach Wiederbeginn Schönau, das den Ton angab und das 3:1 auf dem Fuß hatte. Felix Markanic nutzte seine Chance in der 53. Minute. Sebastian Rapp hätte das 4:1 nach 62 Minuten machen und danach Schiri Julian Büche auf den Punkt zeigen müssen. Benjamin Bader hatte Markanic umgesenst. Apropos Büche. Der Unparteiische ließ eine Menge durchgehen. Vor allem die Schönauer haderten mit dem Referee, bleiben aber ruhig. Auch, als nach 68 Minuten Heil das 2:3 erzielte. Einmal mehr legte sich der TuS den Ball selbst ins Netz. Nach 74 Minuten warf Bader seinem Keeper einen Einwurf halbhoch zu statt in die Füße. Und statt den Ball wegzubolzen, passte Löffler das Spielgerät zum Gegner. Demirci sagte schließlich Danke. Das 4:2 war die Entscheidung. Sebastian Rapp (85.) und Marius Behringer (87.) erhöhten das Ergebnis. Heil erzielte per Strafstoß in der 88 Minute das 3:6. Ins Bild passte die letzte Szene der Partie. Heil beleidigte einen Gegenspieler. Der Schiri stand daneben und zückte die Rote Karte. „Ich dachte es gibt keine noch schwärzeren Tage, aber sie gibt es doch“, so Gottschalk.
Informationen zum Spiel finden Sie hier:

12.05.15

Neuzugang aus der Oberliga

Der FC Schönau 08 kann den ersten externen Neuzugang vermelden. Aus der A-Junioren Oberliga Mannschaft des FV Lörrach-Brombach stoßt Robin Zielinski zu den Wiesentälern.

Zielinski wechselte von den B-Junioren des SV Todtnau in den Jugendbereich des FVLB. Nach 2 erfolgreichen Jahren beim FVLB schnürt er künftig seine Schuhe in seiner Heimat, beim Bezirksligisten im Jogi Löw Stadion.

11.05.15

FC Schönau - FV Lörrach-Brombach II 4 : 0 (1:0)

Rasanter Auftakt in Schönau: Zunächst drosch FVLB-Spieler Witali Fritz einen Elfmeter über das Tor, dann traf Marius Behringer (12.) zur Führung für Schönau. Stefan Beer verpasste in der 26. Minute den Ausgleich. Furios starteten die Gastgeber dann auch in Durchgang zwei, drehten richtig auf und schossen mit starken Aktionen einen deutlichen Sieg heraus. Behringer stach als Doppeltorschütze heraus.

Informationen zum Spiel finden Sie hier:

04.05.15

FC Schönau – SV Weil II 4:2 (2:1)

FC Schönau entzaubert den SV Weil II
Autor: Werner Hornig (BZ)
FCS bringt sich mit 4:2-Heimsieg wieder in Schlagdistanz +++ Weil muss Platz eins abgeben

Das muss sich ungewohnt angefühlt haben: Der SV Weil II kassierte mit dem 2:4 beim FC Schönau die erste Niederlage seit dem 1. November 2014 und gab nach nur vier Tagen die Tabellenführung wieder ab. Schönau bleibt derweil auf Schlagdistanz.
Der Weiler Trainer Tiziano Di Domenico redete nicht um den heißen Brei herum: „Schönau hat sich diesen Sieg verdient. Sie waren den Tick aggressiver und meistens einen Schritt schneller.“ Trotz der frühen Führung durch Torjäger Daniele Cassetta (8.) hatten sich die Gastgeber nicht beeindrucken lassen, setzten Weil mit frühem Pressing unter Druck und kamen durch Sebastian Rapp nach 16 Minuten zum 1:1-Ausgleich. „Gegen Weil muss man einen Plan haben, und den hatten wir. Wir wollten sie früh stören, den Spielaufbau unterbinden, das ist uns gelungen“, freute sich FCS-Coach Dominic Günther, der in der 33. Minute das 2:1 durch einen Weitschuss von Marius Behringer bejubeln durfte.

Die Partie stand auf hohem Niveau. Beide Teams suchten die Offensive, es ging hin und her. Nach der Pause startete Schönau verheißungsvoll: Felix Markanic (54.) und Ismail Demirci (55.) verpassten das 3:1. Nach einer Stunde war es erneut Markanic, der den Ball aus kurzer Distanz in den Schönauer Abendhimmel drosch. Und trotzdem wurde er zum Matchwinner: Mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten (67., 69.) erhöhte er auf 4:1, es war die Vorentscheidung. „Das 3:1 fiel in der falschen Phase“, sagte Di Domenico, während Dominic Günther ein kollektives Lob verteilte: „Auch in Drucksituationen sind wir richtig cool geblieben“, sagte er.

Tore: 0:1 Cassetta (8.), 1:1 Rapp (16.), 2:1 Marius Behringer (33.), 3:1, 4:1 beide Markanic (67., 69.), 4:2 Alem (86.). SR: Sajid (Wutöschingen). Zuschauer: 140.

27.04.15

SV Herten - FC Schönau 1 : 1







Informationen zum Spiel finden Sie hier:
Drei Minuten fehlten Herten zum Sieg. Nach dem 1:0 durch Nico Bächle (71.) traf Gästespieler Yannik Lais (87.) mit einem abgefälschten Schuss zum schmeichelhaften Ausgleich. Zuvor hatte FCS-Torhüter Jörg Behringer seine Elf des Öfteren vor einem Rückstand bewahrt. Herten hatte die besseren Chancen, war vor dem Tor allerdings zu unkonzentriert.

23.04.15

FC Schönau - FC Erzingen 0 : 1

Kalt erwischt wurde am Dienstag der FC Schönau. Ausgerechnet im Verfolgerduell gegen den FC Erzingen setzte es eine 0:1-Heimniederlage. "Ich kann meinen Spielern überhaupt nichts vorwerfen", zeigte sich FCS-Trainer Dominic Günther leicht zerknirscht, "die bessere Mannschaft hat verloren." Kurz vor der Pause war es Piero Bonomo, der den Ball über die Linie drückte. Günther blickte schon weiter: "Samstag in Herten wollen wir wieder in die Erfolgsspur zurück".

Schiedsrichter: Luigi Satriano (Zell i.W.) - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Piero Bonomo (45.)

Informationen zum Spiel finden Sie hier:

20.04.15

FC Wallbach - FC Schönau 0 : 1 (0:1)

Die Gäste sind nicht zu stoppen, sie feierten den fünften Sieg in Folge und festigten ihren Platz in der Spitzengruppe. Bereits nach drei Minuten erzielte Felix Markanic den Siegtreffer. Wallbach unterliefen viele Stockfehler, während der FCS sein Pensum routiniert abspulte. Kurz vor Schluss scheiterte Fatih Cam (FCW) mit einem Schuss an Torhüter Jörg Behringer, der den Ball noch an die Latte lenkte.

Schiedsrichter: Remig Baran - Zuschauer: 160
Tore: 0:1 Felix Markanic (3.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Tobias Schulz (80./FC Schönau/Foulspiel), Gelb-Rot gegen Leon Bechler (94./FC Wallbach/Wiederholtes Foulspiel)

13.04.15

FC Schönau - VfB Waldshut 7 : 0 (0:2)

Waldshut hielt vor der Pause mit, verpasste bei Vassilios Dimitriadis’ Aluminiumtreffer das 1:1. Nach dem 2:0 ging dann ein Ruck durch die Schönauer Mannschaft, die die Gäste in der zweiten Halbzeit an die Wand spielte und durchaus noch höher hätte gewinnen können.


Behringer im Alleingang
Fünf Treffer in 25 Saisonpartien standen vor der Partie gegen Waldshut auf der Habenseite von Marius Behringer, dem Offensivmann des FC Schönau. Ausbaufähig, dachte sich der 23-jährige Wiedener und wirbelte die Gäste mit vier Treffern beim 7:0 fast im Alleingang aus dem Jogi-Löw-Stadion. "Mein erster Viererpack überhaupt. Im Moment kann ich mich nicht beklagen. Es läuft", sagte Behringer, der in der Rückrunde achtmal eingenetzt hat. Hat der FCS nach zuletzt vier Siegen Platz zwei im Visier ? "Da denken wir überhaupt nicht dran", versicherte er.

07.04.15

FC Fahrnau - FC Schönau 0 : 2 (0:2)

Fahrnau wehrte sich, wurde aber nie zwingend und hatte gegen die spielstärkeren Gäste so kaum eine Chance. Sebastian Rapp und Ismail Demirci stellten vor der Pause nach schön herausgespielten Treffern auf Sieg für die Gäste.

FC Rot-Weiß Weilheim - FC Schönau 0 : 1 (0:1)

Mit drei Siegen nach der Winterpause gestartet, ist der Höhenflug der Gastgeber nach einer Englischen Woche endgültig beendet: Ein Unentschieden und zwei Niederlagen waren der Ertrag für den FC RW. Dagegen konnten die Wiesentäler ihre Erfolgsserie mit einem nicht unverdienten 1:0-Sieg fortsetzen. Marius Behringer erzielte bereits nach sechs Spielminuten das goldene Tor. Und am Ostermontag legte Schönau nach.

„Dieses frühe Tor wollten wir unbedingt, um Sicherheit zu gewinnen“, befand FCS-Coach Dominic Günther nach dem elften Saisonsieg für die Wiesentäler, die erneut einer guten Saisonplatzierung entgegenstreben. Noch ist die Abstiegsgefahr nicht gebannt, doch mit 41 Punkten scheinen sie aus dem Gröbsten heraus. Derzeit sind sie Tabellenfünfter. Vor allem auswärts punkten die Schönauer regelmäßig. Nur Efringen-Kirchen (11) hat mehr Auswärtssiege als der FCS (9). Gleich zu Beginn der Partie am Ostersamstag hatte Günther einen feinen Spielzug zur Führung gesehen, wobei Sebastian Rapp die maßgerechte Flanke serviert hatte und Behringer nur noch einköpfen musste.
Weilheim zeigte sich beeindruckt vom Pressing der Schönauer, fand erst nach 20 Minuten in die Partie. „Schönau war der erwartet schwere Gegner“, lobte Weilheim-Trainer Lars Müller, der aber auch ein Stück weit verzweifelte, da Lukas Geng und Markus Flum vor dem Seitenwechsel „zwei Hundertprozentige“ verballerten. „Das war der Unterschied. Schönau nutzt seine Chancen, wir nicht.“

Auch nach der Pause hielt die offene Partie ihr gutes Niveau. Weilheim versuchte alles, scheiterte aber mit seiner Abschlussschwäche. Hier hielt Gästetorwart Christian Held seine Elf in der Spur, als er eine Großchance von Felix Uhl entschärfte. Seiner Elf, die mit drei A-Junioren spielte, wollte Müller keinen Vorwurf machen: „Sie haben alles versucht, schade, dass es nicht zum Remis gereicht hat.“ Schönau konnte mit diesem Sieg den Abstand zur Abstiegszone vergrößern. „Das war brutal wichtig“, zog Günther ein zufriedenes Fazit.

FC RW Weilheim – FC Schönau 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 Marius Behringer (6.).
Schiedsrichter: Roth (Donaueschingen). Zuschauer: 90.

31.03.15

FC Schönau - FC Wittlingen 3 : 1 (3:1)

Die Oberbadische: Von Gerd Lustig Schönau. Und schon wieder hat der Kleine im Bruderduell der Trainer gegen den Großen die Oberhand behalten: Mit 3:1 (3:1)-Toren besiegte der von Dominic Günther gecoachte FC Schönau den von Heiko Günther betreuten FC Wittlingen. Aufgrund einer starken ersten Halbzeit geht der Sieg letztlich auch in Ordnung, wenngleich zwei der drei Treffer durch individuelle Fehler in der Gästeabwehr zustande kamen. „Man hat heute gesehen, dass die Jungs wollen“, lobte der FCS-Coach sein Team. Beim Blick auf die Tabelle, sei ein Sieg aber geradezu Pflicht gewesen, seine Spieler hätten die Lage erkannt. „Es war einfach eine klasse Mannschaftsleistung“, attestierte Dominic Günther. Körperlich und kämpferisch habe man dagegen gehalten. Der Sieg gehe vor allem aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung, als gut kombiniert und effektiv vor dem Tor agiert wurde. In der zweiten Spielhälfte sei man zwar nicht so sehr im Spiel gewesen, mithin gab es auch ein wenig Leerlauf. „Doch es mussten ja die Gäste kommen, und wir haben in der Defensive gut gestanden“, so der Schönauer Coach. In die Karten gespielt hat den Gastgebern natürlich auch die schnelle Führung. Bereits nach drei Minuten erzielte der bärenstarke Marius Behringer einen seiner beiden Treffer. Nach einer Standardsituation erhöhte in der 31. Minute Matthias Steinebrunner auf 2:0. Dass die Gäste beinahe im Gegenzug durch Johannes Bastian zum Anschlusstreffer kamen, beeindruckte die Gastgeber kaum. Sie drängten weiter und kamen schließlich in der 40. Minute zum 3:1 erneut durch Behringer, was letztlich dann schon den Endstand in einer spielerisch und kämpferisch ansprechenden Partie bedeutete. „Wir sind in dieser Saison einfach nicht konstant genug“, haderte der Wittlinger Coach Heiko Günther nach dem Schlusspfiff. Zudem ärgerte er sich, dass sein Team bei den ersten beiden Treffern geradezu Geschenke verteilt habe. „Wir können einfach nicht über 90 Minuten zeigen, was wir drauf haben“, erklärte er. Dass er jetzt mit der Niederlage im Übrigen den direkten Anschluss an den Relegationsplatz verpasste, hat Günther dabei weniger im Sinn. „Machen wir uns doch nichts vor, soweit sind wir in dieser Spielzeit noch nicht“, lässt er wissen.

"Habe kein Mitleid"
Hin- und Rückspiel gewonnen, da darf gestichelt werden. "Die Familienverhältnisse sind zurechtgerückt", frotzelte Schönau-Coach Dominic Günther (31) nach dem 3:1 gegen Wittlingen und Bruder Heiko. Kann man sich ein wenig freuen, wenn die Punkte in der Familie bleiben? "Auf keinen Fall", sagt FCW-Coach Heiko Günther (34). "Ich habe auch kein Mitleid mit ihm", so Dominic. Der Familienfrieden leidet aber nicht. Man saß "noch lange zusammen", sagte Heiko Günther; mit besserer Laune auf Seiten des jüngeren Bruders.

23.03.15

FC Zell i.W. - FC Schönau 2 : 1 (0:1)

Bittere Derbypleite

Der FC Schönau verliert das Derby gegen den Fc Zell aufgrund des schwachen Startes in die zweite Hälfte.

Taktisch gut eingestellt begannen die Mannen von Trainer Dominic Günther die Auswärtspartie beim Nachbarn in Zell. Vorgabe war es, mit guter Defensivarbeit die langen Bälle der Zeller abzufangen, um dann nach der Balleroberung möglichst schnell und schnörkellos zu Gegenstößen zu gelangen.
Dies glückte anfänglich ganz gut. Die Abwehr stand sicher, und das Verschieben der Reihen klappte tadellos. Lediglich mit den gewonnenen „zweiten Bällen“ ging man häufig sehr fahrlässig und hektisch um, wodurch man diese schnell wieder hergab.

Mitte der ersten Hälfte, konnte nach aggressivem Pressing im linken Mittelfeld so ein Angriff dann doch einmal schnell vorgetragen werden. Tim „Bolent“ Behringer vollendete mustergültig von halb links, nachdem man ihn mit zwei, drei schnellen Pässen auf die Reise geschickt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung nicht unverdient, da man sich doch ein leichtes Chancenplus erarbeitet hatte. Bis zur Pause gab es keine weiteren nennenswerten Aktionen, so blieb es beim 1:0.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, musste der Fc leider zwei Mal verletzungsbedingt wechseln, (beiden Spielern auf diesem Weg gute Besserung) was zwangsweise zu Umstellungen führte. Dies darf allerdings nicht als Ausrede für das kommende gelten. Der Fc Zell kam mit ordentlich Wut im Bauch aus der Kabine, und setzte unsere Defensive gehörig unter Druck. Nachdem sie fälschlicher Weise einen Einwurf zugesprochen bekamen schalteten die Zeller blitzschnell und verwandelten die anschließende Hereingabe trocken. Noch perplex von diesem schnellen Treffer war der Fc Schönau nicht im Stande den nächsten Angriff zu unterbinden. Der Ball fiel im Getümmel einem FCZ Stürmer vor die Füße und es stand plötzlich 1:2 aus unserer Sicht. Nach sieben Minuten wurde so aus einem 1:0 ein Rückstand.

Nun war der Fc Zell besser und gewann in den folgenden 20 min. auch Überhand. In der Schlussviertelstunde warf die „Günther-Elf“ nochmal alles nach vorne und drückte auf den Ausgleichstreffer. Dieser lag zwar kurz vor Schluss in der Luft, konnte aber leider nicht mehr erzielt werden. So blieb es beim 1:2.

Dankeschön!!!

Ganz besonders bedanken möchte sich die Erste Mannschaft bei den mitgereisten Fans, die unsere Truppe bedingungslos über 90 min. angefeuert haben. Diese Show lag deutlich über Bezirksliga- Niveau.
Was die Fans angeht, hat der FCS beide Derbys eindeutig für sich entschieden.

FC Schönau - TuS Efringen-Kirchen 1 : 1 (0:0)

Efringen mit Dusel hoch drei

Von Uli Nodler (mt) Schönau. Dusel hoch drei hatte am Samstag der TuS Efringen-Kirchen, dass er aus Schönau noch einen Punkt mitnahm. Für den Spitzenreiter war es ein überaus schmeichelhaftes 1:1 (0:0). Eigentlich hätte der FC Schönau den Kunstrasenplatz im heimischen Jogi-Löw-Stadion als Sieger verlassen müssen. In der 91. Minute spielten sich nämlich im Strafraum des TuS Efringen-Kirchen unglaubliche Szenen ab. Nach einer Flanke hämmerte Lukas Walleser den Ball an den Pfosten. Die zurückspringende Kugel beförderte Felix Markanic erneut an den Pfosten. Der Abpraller landete wieder bei Markanic, dessen Kopfball dann von einem Efringer von der Torlinie gedroschen wurde. Schließlich wuchtete Tim Behringer den Ball nach dem Befreiungsschlag aus 20 Metern knapp am Dreiangel vorbei ins Aus. Allein in diesen 15 Sekunden hatte der Tabellenführer aus dem Rebland mehr Glück als Verstand. Neun Minuten zuvor hätte das Schönauer Siegtor eigentlich schon fallen müssen, doch Marius Behringer köpfte aus sechs Metern völlig freistehend übers TuS-Tor. Über weite Strecken war es ein ausgeglichenes Spiel. In der Anfangsphase der Partie besaß der TuS Efringen-Kirchen ein spielerisches Übergewicht und hatte auch drei gute Einschuss-Möglichkeiten. Beim FC Schönau fehlte vor der Pause die Durchschlagskraft in der Offensive. 20 Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Gäste nach einem Eckball mit 1:0 in Front. Stefan Hilpuesch hatte per Kopf getroffen. Daraufhin verstärkte der FC Schönau sein Offensivbemühungen und wurde belohnt. Marius Behringer gelang der 1:1-Ausgleich. Efringen hatte nach der Führung eigentlich keine einzige herausragende Torchance mehr. Da verdiente sich der Gastgeber in der Defensive eine gute Note.

FC Schönau - FC Wehr 1 : 0 (0:0)

Schönau verdiente sich die drei Zähler ob der engagierteren Darbietung. Gegen passive Wehrer kam der FCS ein ums andere Mal aus guter Position zum Schuss – die Abschlüsse landeten aber meist im Fangnetz. In der 85. Minute nahm Ismail Demirci genauer Maß und traf aus rund 25 Metern ins Eck.

FC Tiengen - FC Schönau 3 : 3

Remis im ersten Rückrundenspiel

Zum ersten Spiel in der Rückrunde, und gleichzeitig zum letzten Auswärtsspiel dieses Jahr, trafen die Mannen von Trainer Dominik Günther auf den Landesligaabsteiger aus Tiengen.
Bei winterlichen Temperaturen und schwerem Geläuf begann der Fc verhalten, aber aus einer sicheren Defensive. In den ersten 10-15 Minuten hatten die Gastgeber mehr vom Spiel. Sie gingen über die gesamte Spielzeit sehr aggressiv zu Werke (sowohl physisch als auch verbal). Nach dieser anfänglichen „Eingewöhnungszeit“ kam unsere Erste besser in die Partie, und das Spiel konnte fortan ausgeglichen gestaltet werden. Wirkliche Torchancen gab es zu diesem Zeitpunkt aber keine zu sehen.

10 Minuten vor der Pause konnte Kevin Weiß einen über die Außenbahn vorgetragenen Angriff locker aus 5m zur Führung verwerten. Tiengen war von diesem Treffer zunächst sichtlich „angenockt“ wodurch sich für Tim Behringer gleich eine gute Möglichkeit ergab auf 2:0 zu erhöhen, diese blieb jedoch ungenutzt.

Leider konnte die „Günther-Elf“ den Vorsprung nicht mit in die Halbzeit nehmen. Denn wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff kam ein Spieler von Tiengen nach einem Eckball frei zum Kopfball, und ließ sich diese Chance zum 1:1 nicht entgehen.

Direkt nach der Pause machte der Fc nun Druck. Kevin Weiß kam im 16-er an den Ball, und wurde auf dem Weg in Richtung Tor sichtbar und hörbar regelrecht umgetreten. Warum der Unparteiische, der die Pfeife bereits im Mund hatte, hier weiterspielen ließ, wird wohl sein Geheimnis bleiben.Davon unbeeindruckt forcierten wir den nächsten Angriff. Nach schöner Kombination im Mittelfeld tankte sich Sebbi „Rapplinger“ Rapp auf der Außenbahn durch und legte auf Kevin Weiß ab, der wiederrum nur einschieben musste. Abermals boten sich im Anschluss Möglichkeiten um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch wie schon nach dem Führungstreffer in der ersten Halbzeit blieben diese ungenutzt.

Nach dieser starken Phase wurden dem Gegner, wie zum Beginn des Spiels, wieder zu viele Räume zum Kombinieren gelassenund so geriet man innerhalb kürzester Zeit mit 3:2 in Rückstand.
Doch Aufgeben war natürlich nicht drin, und so kamen wir fast im Anschluss an das 3:2 wieder zum Ausgleich den Sebbi „Rapplinger“ Rapp nach schönem Zuspiel von Isi Demirci erzielen konnte.
In der Folge hatte der Fc (wie nach jedem zuvor selbst geschossenem Tor) nochmals gute Möglichkeiten, u.a einen Lattentreffer, um die Partie zu gewinnen. Doch leider blieb ein weiterer Treffer versagt.

Alles in Allem wäre ein Sieg aufgrund der deutlicheren Torchancen sicherlich nicht unverdient gewesen, doch sollten wir auch froh sein, dass keiner unserer Spieler aus dieser Partie größere Verletzungen davongetragen hat.

FC Schönau - SV Buch 1 : 2 (0:0)

Fehler sorgen für die Entscheidung

Autor: Benedikt Hecht (BZ)

SV Buch gewinnt beim FC Schönau 2:1

Mit 2:1 hat sich der SV Buch beim Tabellennachbarn FC Schönau in einem Spiel durchgesetzt, bei dem vor allem Fehler für die Entscheidung sorgten.

In einem waren sich die beiden Trainer einig, der Sieg für den SV Buch ging über die 90 Minuten in Ordnung. "Wir hatten die besseren Chancen heute auf unserer Seite, hätten eigentlich schon zur Pause 3:0 vorne liegen müssen", bilanzierte SVB-Coach Pepe Pavano nach Spielschluss. Doch dem sonst für seine Treffsicherheit so bekannten Angelo Di Palma wollte es diesmal partout nicht gelingen, den Ball im Schönauer Gehäuse unterzubringen. So bleibt er weiterhin erstmal bei 20 Toren. Unter Kontrolle brachte die Schönauer Defensive den schnellen und quirligen Stürmer zwar nie, doch mangelte es in den Pässen auf ihn entweder an Genauigkeit oder es fehlte di Palma an Zielsicherheit: Aus zwölf Metern schoss er völlig freistehend über das Tor (27.), eine Minute später vergab er erneut aus kurzer Distanz. Zuvor war Dawid Armanowski bereits mit einem Fernschuss gescheitert. So blieb es bis zur Halbzeit beim 0:0. Denn Schönau war in den ersten 45 Minuten auch nur einmal gefährlich vorm Bucher Tor aufgetaucht, allerdings verpasste Marius Behringer am langen Pfosten lauernd eine Hereingabe, rutschte ins Leere (22.).

"Wir waren heute nicht aggressiv genug, in der zweiten Hälfte sind wir zwar besser ins Spiel gekommen und auch in Führung gegangen. Die dürfen wir dann so aber nicht mehr hergeben", fasste FCS-Trainer Dominic Günther die Begegnung zusammen. Ein Fehler in der Bucher Hintermannschaft hatte den Einheimischen das 1:0 ermöglicht. Torhüter Simon Eckert und ein Verteidiger behinderten sich außerhalb des Strafraums gegenseitig, Tim Behringer nutze die Gunst der Stunde, völlig frei stehend schob er den Ball über die Torlinie (61.). Eine für den Gesamtspielverlauf eher überraschende Führung. "Wenn wir heute nicht einen Fehler produziert hätten, wäre Schönau gar kein Toerfolg gelungen", analysierte Pavone die Szene. Schönau hätte neun Minuten später beinahe das 2:0 nachgelegt, doch gelang es mehreren FCS-Akteuren im Sekundentakt nicht, den Ball ins Tor zu befördern. Immer warf sich gerade noch ein Buchener in den Ball.
Und so sollte Buch doch zum verdienten Ausgleich kommen. Brauchte dafür allerdings die tatkräftige Unterstützung der Hausherren. Einen Querpass wollte Kevin Weiß klären, doch missglückte dieser Versuch, er lenkte den Ball unhaltbar für seinen Keeper Christian Held ins kurze Eck (72.). Nur vier Minuten später war es erneut ein Defensivfehler, diesmal aber von den Gastgebern produziert, der zur Entscheidung zu Gunsten der Gäste führte. Der zur Halbzeit eingewechselte Stefan Asal wurde von Pascal Pecoraro bedrängt, verlor an ihn das Leder und Pecoraro konnte an Held vorbei den Ball im Tor unterbringen. Riesen Jubel auf der Buchener Bank. Schönau versuchte zwar in der Folge alles um zum Ausgleich zu kommen, die besseren Chancen hatten allerdings die Gäste, scheiterten zweimal aber am glänzend parierenden Held, der sein Team somit zumindest bis zum Ende im Spiel halten sollte. Da dem FCS keine guten Ideen mehr einfallen wollten, blieb es somit bis zum Schlusspfiff bei den knappen Gästeführung.

Tore: 1:0 Behringer, 1:1 Weiß (72. Eigentor), 1:2 Pecoraro.

Schiedsrichter: Müller (Höchenschwand).
Zuschauer: 90.

FC Schönau - SV Rheintal 4 : 0 (4:0)

Nach der bitteren 0:1 Auswärtsniederlage beim FC Hochrhein lautete die Devise an diesem Wochenende im Jogi-Löw-Stadion Vollgas geben und die drei Punkte gegen den SV Rheintal in Schönau behalten.

In den ersten 20 Minuten des Spiels tastete man sich gegenseitig etwas ab. Ab der 20. Minute ergriff unsere Erste die Initiative und begann schönen Kombinationsfußball zu spielen. Der Ball wurde in den eigenen Reihen gehalten und mit schönen Ballstaffeten wurden bis zur Halbzeit vier Tore herausgespielt. Matchwinner war der an diesem Tag bärenstark aufgelegte Marius Behringer, der ein Tor selbst erzielte und zwei vorbereitete.

Nach der Halbzeit plätscherte die Partie so vor sich hin. Ziel des FC war es dabei, den Sieg in trockene Tücher zu bringen und vor allem die 0 hinten zu halten. Es folgten keine erwähnenswerten Aktionen mehr und die Partie endete verdient mit 4:0 für unsere Erste. So konnte man mit erhobenen Hauptes an die Jahresfeier gehen und mal wieder so richtig zusammen feiern .

Fazit:
Ein verdienter Heimerfolg, der über 90 Minuten nicht in Gefahr war und mit dem man sich im Mittelfeld der Tabelle festigen konnte.

FC spielte mit folgender Aufstellung:
Christian Held, Marc Steinebrunner, Johannes Walleser, Christian Kiefer, Felix Markanic, Matthias Steinebrunner, Tobias Schulz, Marius Behringer, Ismail Demirci, Yannik Lais, Kevin Weiß

Auswechslungen:
53. Min. Lukas Walleser für Kevin Weiß
67. Min. Ümit Kuruagac für Matthias Steinebrunner
76. Min. Luca Lindenthal für Marc Steinebrunner

Tore:
1:0 23. Min. Kevin Weiß
2:0 30. Min. Yannik Lais
3:0 34. Min. Matthias Steinebrunner
4:0 35. Min. Marius Behringer

Vorschau:
Das Spiel am kommenden Samstag 29.11. wurde von Buch nach Schönau verlegt, da der Platz in Buch unbespielbar ist. Daher hat unsere Erste ein weiteres Heimspiel um 14:30 Uhr im Jogi-Löw-Stadion gegen den SV Buch. Über die Unterstützung zahlreicher Fans würden wir uns sehr freuen.